Nihat bekommt überraschenden Besuch: Seine Schwester Liz kommt nach Berlin und sorgt für ordentlich Zündstoff. Gespielt wird sie von Sarah Mangione – wie auch schon in dem „GZSZ“-Ableger „Nihat – Alles auf Anfang“. Nun ist sie erstmals in der „GZSZ“-Hauptserie zu sehen.
Als Liz sorgt Sarah Mangione nicht nur für jede Menge Chaos und Humor im Kiez, sondern bringt auch ihren Bruder Nihat gehörig in Schwierigkeiten. Die Schauspielerin verrät: „Die kleine Liz musste leider schon früh lernen sich auf dem harten Pflaster der Reeperbahn in Hamburg durchzubeißen. Entsprechend ist ihre Vorgehensweise, um an ihre Ziele zu kommen, hier und da etwas – sagen wir mal – unkonventionell. Und auch wenn sie ihren Bruder Nihat über alles liebt, kommt sie in erster Linie an den Kiez, um sich irgendwie aus ihrer aktuellen finanziellen Misere rauszuschlawinern.“
Wir können also davon ausgehen, dass Nihat ihre Geldprobleme ähnlich lösen wird wie seine eigenen kürzlich. Hat ja schon einmal funktioniert. Wenn sich diese Vermutung bestätigt, steht sein Job in der Bank auf dem Spiel.
Liz ist nach Einschätzung von Sarah Mangione nicht mehr dieselbe junge Frau wie bei ihrem ersten Auftritt. Im RTL-Interview erklärt sie: „Damals war Liz noch sehr jung, sehr naiv und impulsiv. Sie hat Dinge einfach gemacht, ohne groß an die Konsequenzen zu denken. Wir erinnern uns zum Beispiel an die großartige Idee, Drogen von ganz arg zwielichtigen Männern zu klauen. Mittlerweile denkt sie schon ein bisschen weiter als nur von der Tapete bis zur Wand und ist sich ihrer Verantwortung deutlich bewusster. Aber was absolut geblieben ist, ist ihre kämpferische Seele: Wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat, wird das durchgezogen, koste es, was es wolle! Auch die Verbindung zu ihrem Bruder ist noch enger geworden.“
Wenig Zeit am Set
Der Wechsel vom Ableger in die Hauptserie war für Sarah Mangione eine besondere Erfahrung. Vor allem die Arbeitsweise einer Daily Soap verlangte ihr viel ab: „Bei Nihat hatten wir, glaube ich, fast anderthalb Monate für zehn Folgen. Das war im Vergleich zum Mama-Schiff schon fast ein entspannter Sonntags-Spaziergang über die Reeperbahn. Hier beim großen GZSZ ist das schon zeittechnisch alles ein sehr knappes Höschen. Hier bleibt keine Zeit aufgeregt zu sein und 1-2 Anläufe mehr zu brauchen.“
Neben dem hohen Arbeitstempo beeindruckte die Schauspielerin auch die Größe der Produktion. Die Vielzahl der Kulissen sorgte in den ersten Tagen sogar dafür, dass sie sich auf dem Studiogelände regelmäßig verlief. In Erinnerung blieb ihr besonders eine Panne mit ihrer auffälligen Arielle-Textkladde. Die landete versehentlich mitten in einer emotionalen Szene im Bild. „Das kostet eigentlich Bier für die komplette Crew, aber aufgrund meiner schwachen Arme, durfte es bei mir auch Schokolade sein“, erzählt sie.
Viel Lob für Timur Ülker
Auch das Wiedersehen mit Timur Ülker war für Sarah Mangione ein Highlight. Neben dem gemeinsamen Humor imponiert ihr vor allem seine Arbeitsweise: „Bei Nihat war er vielleicht ein klein wenig angespannter, was ich absolut verstehen kann. Timur gibt in seinem Job immer 100% und damals war es ja quasi sein eigenes kleines Baby. Am großen Set merkt man seine krasse Routine, er ist hier total entspannt und bei sich. Das finde ich wirklich total faszinierend, weil seine Rolle durch ihre Cleverness und Wortgewandtheit echt wahnsinnig anspruchsvoll ist. Selbst bei kurzfristigen Textänderungen, kann er sich blitzschnell anpassen. Da kann ich echt noch ‘ne Menge von meinem großen Bruder lernen.“
Gerne öfter!
Nach ihrem Gastauftritt hat Sarah Mangione einen besonderen Wunsch für ihre Figur: „Selbstverständlich, dass die kleine Liz noch viele weitere Male den Kiez aufmischen darf. Das würde mir furchtbar viel Spaß machen.“
„Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ läuft montags bis freitags um 19.40 Uhr bei RTL und vorab bei RTL+.
