Dieser goldener Armreif bringt die Händler zum strahlen. Schnell beginnt ein Bieter-Wettbewerb.
Auch in der aktuellen Ausgabe von „Bares für Rares“ (4. Juni) warteten wieder spannende Geschichten und außergewöhnliche Raritäten auf Horst Lichter und sein Expertenteam. Besonders ein edles Schmuckstück zog dabei alle Blicke auf sich und sorgte im Händlerraum für einen echten Preiskrimi.
Carola bringt wertvollen Goldarmreif mit
Carola aus Neu-Isenburg präsentierte bei „Bares für Rares“ einen besonderen Goldarmreif mit deutlich Geschichte. Das handgearbeitete Schmuckstück gehörte einst der Tante ihres Mannes und stammt aus den 1990er-Jahren.
Gefertigt wurde der Armreif aus 18-karätigem Gold und trägt die Punze des Münchner Hofgoldschmieds Theodor Heiden. Schon beim ersten Blick war klar: Hier handelt es sich um ein außergewöhnliches Schmuckstück.

Ganz spurlos ist die Zeit allerdings nicht an dem Schmuckstück vorbeigegangen. Im Laufe der Jahre gingen einige Diamanten sowie ein Rubin verloren, weshalb der Armreif repariert werden musste.
Trotzdem zeigte sich Expertin Wendela Horz beeindruckt. Das Schmuckstück ist mit insgesamt 3,5 Karat Diamanten besetzt und verfügt zusätzlich über einen Saphir sowie einen Smaragd. Entsprechend hoch fiel auch ihre Einschätzung aus: Der Wert wurde auf 4.500 bis 5.000 Euro taxiert.
Händler liefern sich spannendes Bietergefecht
Im Händlerraum wurde schnell deutlich, dass mehrere Händler großes Interesse an dem exklusiven Armreif hatten. Die Gebote kletterten Stück für Stück nach oben und sorgten für reichlich Spannung.
Am Ende konnte sich ein Händler das begehrte Schmuckstück sichern – allerdings nicht zum Schätzpreis. Der Armreif wechselte schließlich für stolze 5.500 Euro den Besitzer und übertraf damit sogar die Bewertung der Experten.
Horst Lichter entdeckt verborgenes Detail bei „Bares für Rares“
Doch es muss nicht immer nur Schmuck sein, um die Händler zu überzeugen. Zuletzt sorgte ein imposantes Venedig-Gemälde im XXL-Format für Diskussionen: Farben, Perspektive und ein auffälliger Himmel ziehen alle Blicke auf sich.
Das Werk war auf der Rückseite signiert und auf 2008 datiert: Der Maler ist Hans-Jörg Holubitschka, Meisterschüler von Gerhard Richter. Verkäuferin Xenia hatte bis zu 1.000 Euro erhofft, der Experte hielt sogar das Doppelte für möglich. Dann entdeckte Horst Lichter in den Wolken ein besonderes Detail.