Eine Uhr der Marke Heuer fand ihren Weg zu „Bares für Rares“. Doch Experte Sven Deutschmanek machte eine unschöne Entdeckung.
Kaum ein Thema boomt seit geraumer Zeit so sehr wie das Thema Uhren. Absolute Luxusmodelle wie die von Rolex, Patek Philippe oder Audemars Piguet können schnell mal den Preis eines mondänen Einfamilienhauses erreichen. Würde das die Heuer-Uhr, die „Bares für Rares“-Kandidatin Heidi Stoll einst auf einer Auktion erstehen konnte, auch schaffen?
Um es vorwegzunehmen, ganz so teuer ist die Heuer-Uhr, übrigens gefertigt vor der Verbindung zu Tag Heuer, natürlich nicht. Dennoch hat die Sportuhr ihren Wert. Leider jedoch stellte „Bares für Rares“-Schmuckexperte Sven Deutschmanek bei seiner Expertise ein gewichtiges Problem fest. Doch beginnen wir von vorne.
Eine Heuer-Uhr bei „Bares für Rares“
So war Heidi zusammen mit ihrem Mann Peter Quick in die ZDF-Trödelsendung gekommen. Dort wollten sie die Uhr verkaufen, von der Heidi zunächst gar nicht wusste, wie wertvoll sie war. Erst als man ihr erklärte, was man für einen solchen Zeitmesser verlangen könnte, wurde sie aus der Schublade herausgeholt. Anschließend wurde die Heuer Autavia ins Werk in die Schweiz geschickt, um dort revisioniert zu werden. Scheinbar jedoch ist dort ein Fehler passiert.
„Was mir aufgefallen ist, ich habe vorhin mal geguckt: Dieser Sekundenstopp geht nicht mehr. Das hängt. Es kann sein, dass sich dort irgendwas im Werk verhakt hat, das kann eine Kleinigkeit sein. Aber das kann auch ein etwas größerer Schaden sein“, so Deutschmanek. Seine Empfehlung: Die Uhr nochmal zurückschicken.
Denn, so der Experte, „das mindert den Preis in dem Moment jetzt natürlich extremst.“ Wie extrem? Das konnte der Experte klar beziffern. So würde die Uhr im perfekten Zustand zwischen 4.500 und 5.500 Euro einbringen. In diesem Zustand jedoch nur 2.500 bis 3.000 Euro. Preise, die deutlich unter der Wunschvorstellung von 7.000 Euro lagen, die Heidi Stoll und Peter Quick vorab geäußert hatten. Würden sie dennoch das Risiko eingehen und die Händlerkarte annehmen? Eine Frage, die Peter klar mit ‚Ja‘ beantwortete.
Doch was würden die Händler sagen? Würden Sie die Heuer trotz Schadens kaufen? Schon, aber natürlich nicht zu den ganz hohen Preisen. Und so ging die Uhr für 3.300 Euro an Elke Velten-Tönnies.
Dieser Artikel erschien zuerst unter „Mindert den Wert extremst“: Heuer-Uhr kommt bei „Bares für Rares“ unter die Räder auf DerWesten.de.