Samurai-Schatz sorgt bei „Bares für Rares“ für Staunen – Verkäufer erleben große Überraschung

Bei „Bares für Rares“ kommen immer wieder außergewöhnliche Fundstücke auf den Expertentisch. Doch in der aktuellen Ausgabe sorgt ein Objekt für besonders große Augen. Ein vermeintlich unscheinbarer Schatz aus Japan entpuppt sich als wertvolle Rarität, und lässt sogar den Experten ins Schwärmen geraten.

Antiker Samurai-Schatz begeistert „die „Bares für Rares“-Experten

Angelika und Ulrich reisen mit einer Sammlung sogenannter Kozuka-Griffe ins Pulheimer Walzwerk. Die kunstvoll verzierten Stücke hatten sie vor vielen Jahren auf einem Antikmarkt entdeckt und damals vor allem wegen ihrer aufwendigen Gestaltung gekauft.

Bares für Rares
Diese Samurai-Messergriffe sind ein kleines Vermögen wert Foto: ZDF

Experte Detlev Kümmel erklärt die Besonderheit der Objekte: Bei den Kozuka handelt es sich um verzierte Griffe kleiner Beimesser, die einst von Samurai an ihren Schwertern getragen wurden. Die kunstvollen Motive zeigen unter anderem Tiere und Szenen aus dem Landleben. Entstanden sein sollen die Stücke in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Die Wertschätzung übertrifft alle Erwartungen

Mit einer Hoffnung von rund 600 Euro gehen die Verkäufer in die Expertise. Doch schnell wird klar: Ihre Einschätzung liegt deutlich unter dem tatsächlichen Wert der Sammlung.

Detlev Kümmel zeigt sich beeindruckt von Zustand und Qualität der antiken Handwerkskunst. Er taxiert die Kozuka-Griffe auf einen Wert zwischen 2.500 und 3.000 Euro – und sorgt damit für große Überraschung bei den Besitzern. So begeistert ist der Experte von den Stücken, dass er scherzhaft sogar selbst zum Händler werden möchte. Ein größeres Kompliment kann es bei „Bares für Rares“ kaum geben.

 

Im Händlerraum kommt es zur Bieterschlacht

Nach der beeindruckenden Expertise geht es für das Ehepaar in den Händlerraum. Dort bestätigt sich schnell, dass die Samurai-Raritäten auch bei den Händlern begehrt sind.

Mehrere Interessenten liefern sich ein spannendes Bietergefecht. Am Ende setzt sich Händler Daniel Meyer durch und zahlt die volle Expertenschätzung von 3.000 Euro. Für die Verkäufer dürfte sich der Besuch damit mehr als gelohnt haben. Schließlich hatten sie für das Konvolut vor vielen Jahren weniger als 100 D-Mark bezahlt. Aus einem spontanen Kauf auf dem Antikmarkt wurde so ein kleines Vermögen.

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