Dass nicht jede noch so sorgsam gehütete Kostbarkeit ein echter Schatz ist, musste ein Familienvater bei „Bares für Rares“ am eigenen Leib erfahren.
Mit hohen Erwartungen brachte Trockenbaumonteur Jan Philipp Than seine Rarität zu „Bares für Rares“, zu der er außerdem eine spannende Geschichte erzählen konnte. Der Familienvater aus Castrop-Rauxel erbte eine Kette mit einem Medaillon, das seiner Urgroßtante gehörte. Die lebte vor über 100 Jahren in Rußland und verschenkte ihren Schmuck an den Großvater von Jan Philipp Than. Dieser schmuggelte das gute Stück in einer Buchbinde versteckt nach Deutschland.

Eine Gefahrenzulage konnte Expertin Wendela Horz dennoch nicht auf ihre Expertise draufpacken. Trotz seiner bewegten Geschichte blieb sie sachlich und bewertete den Schmuck mit einer Summe von 1.000 bis 1.200. Damit hat der sichtlich enttäuschte Verkäufer nicht gerechnet. Seine Schmerzgrenze lang bei einem doppelt so hohen Preis, weshalb er sich dagegen entschied, die Händlerkarte in Empfang zu nehmen und wieder nach Hause fuhr.


Keine Hochzeitsreise: Verkäufer nimmt Schmuck wieder mit nach Hause
Ursprünglich wollte Jan Philipp Than den Erlös des Verkaufs in eine Hochzeitsreise investieren. Weitervererben wollte er den Schmuck nicht, da er sich nicht entscheiden könne, welches seiner beiden Kinder den Vorzug bekommen sollte.
Dieses Dilemma wurde bei „Bares für Rares“ nun aber nicht gelöst, denn Wunschpreis und Realität klafften leider zu weit auseinander. Deutlich besser lief es für diese Raritäten. Hier sind die teuersten Objekte aus „Bares für Rares“.
„Bares für Rares“ läuft von Montag bis Freitag um 15:05 Uhr beim ZDF. Wiederholungen zeigt der Ableger ZDF Neo um 10:55 Uhr und um 19:20 Uhr.
