Vanessa kämpft um das Sorgerecht für ihren Sohn Henry. Dabei muss sie einige Rückschläge hinnehmen. Sowohl ihr Anwalt Kilian Reichenbach als auch Maximilian zeigen ihr Wege auf, wie sie gegen Christoph gewinnen und erreichen kann, dass Henry nicht in Seoul, sondern bei ihr in Essen aufwächst. Doch Vanessa geht ihren eigenen Weg und erreicht nun ein erstes Ergebnis.
ACHTUNG, SPOILER!
Der erste Rückschlag für Vanessa war, dass ihr One-Night-Stand Arne ein Mitarbeiter des Jugendamts war, der das Gutachten für das Gericht im Sorgerechtsstreit schreiben sollte. Das Ergebnis fiel nicht gerade zu ihren Gunsten aus. Daraufhin bot Maximilian an, die Sache zu regeln. Er besorgte ein Foto, das Arne beim Drogenkonsum zeigte. Vanessa sollte ihn mit diesem Bild erpressen und ein positives Gutachten erzwingen. Doch sie entschied sich für einen anderen Weg. Sie sprach mit Arne, erklärte ihm die Situation in aller Ruhe – und hatte Erfolg.
Nachdem Arne sein Gutachten geändert hatte, schien der Weg frei zu sein, um das Sorgerecht für Henry zu bekommen. Doch da hatte sie die Rechnung ohne Christoph gemacht. Der wollte das alleinige Sorgerecht und schickte seinen Anwalt los. Bald schon war klar: Dieser Kampf würde nicht leicht werden. Kilian Reichenbach verbot ihr deshalb jegliche Alleingänge und wollte, dass Vanessa schmutzige Wäsche wäscht. Das tat sie aber nicht.
Henry will niemandem weh tun
Als sie sieht, wie Henry heimlich mit seinem Vater telefoniert und deswegen ein schlechtes Gewissen hat, bricht es ihr fast das Herz. Sie ist fest überzeugt, dass ihr Sohn seinen Vater und sie als Mutter gleichermaßen braucht. Vanessa gibt nicht auf und führt gegen Kilians ausdrücklichen Rat ein weiteres Gespräch mit Christoph, um ihm deutlich zu machen, dass Henry nicht unter der Trennung seiner Eltern leiden sollte. Offensichtlich mit Erfolg. Kilian erhält eine Nachricht, in der sich Christoph mit dem gemeinsamen Sorgerecht einverstanden erklärt. Henry soll nun halbjährlich in Essen und in Seoul leben und zur Schule gehen.
Eine Vanessa, die manipuliert und erpresst?
Julia Augustin sagt im RTL-Interview, dass sie sich auch hätte vorstellen können, dass Vanessa mal eine andere Seite an den Tag legt: „Ich habe so gehofft, dass Vanessa jetzt auch mal einen anderen Drall kriegt und vielleicht die Steinkamp-Gene sich dann doch mal durchsetzen“. Das wäre für sie als Schauspielerin eine spannende Abwechslung gewesen. Ob Vanessas Weg belohnt wird Christoph doch noch falsch spielt, dürften die kommenden Folgen zeigen.
„Alles was zählt“ läuft montags bis freitags um 19.05 Uhr auf RTL und vorab bei RTL+.
