Im „Bares für Rares“-Händlerraum blickt David Suppes plötzlich emotional zurück. Er ist hin- und hergerissen.
Es gibt manchmal Exponate, die Händler und Experten sofort packen – so sehr, dass Erinnerungen an Jugend und Kindheit hochkommen. Meist sind es Bücher, Sammelsets, Karten, Modellautos oder Autogramme. Doch in der aktuellen „Bares für Rares“-Episode (9. Februar) sticht David Suppes etwas völlig anderes ins Auge.
Diesmal sind es zwei außergewöhnliche Wandleuchten aus den Jahren 1990 bis 2000 – entworfen vom Münchner Designer Ingo Maurer. Sie sind gefertigt aus Metall und Kunststoff, mit einem unverkennbaren Design, das sofort hängen bleibt.
Kaum stehen die Leuchten im Händlerraum, kennt Suppes kein Halten mehr. Er sagt seinen Kollegen den Kampf an und blickt emotional zurück.
„Bares für Rares“: Unverwechselbare Interiorobjekte im Pulheimer Walzwerk
Als Moderator Horst Lichter das mitgebrachte Interiorstück sieht, wendet er sich sofort an die Heilbronner Verkäufer Ingrid Dietz und Harald Maisack: „Das ist eine ganz außergewöhnliche Leuchte!“
Der „Bares für Rares“-Experte Detlev Kümmel kann das nur bestätigen. „Wir haben hier eine Leuchte, die mit einem Trafo betrieben wird. Sie funktioniert mit 24 Volt“, erklärt er – und hebt die eindrucksvolle Vogeloptik hervor.

Doch der Hammer kommt noch: Ingrid und Harald haben noch eine zusätzliche unausgepackte Leuchte im Gepäck. Damit zieren eine neuwertige und eine tatsächlich neue Leuchte den Expertisenraum.
Die Expertise sorgt für einen Dämpfer
Ingrid und Harald haben klare Preisvorstellungen: Sie möchten 1.600 Euro bekommen. Doch dann folgt die bittere Gewissheit: Da die Lampentechnik nicht die modernste ist, taxiert Kümmel die Objekte gerade einmal auf schlappe 800 bis 1.000 Euro.
Die „Bares für Rares“-Verkäufer lassen sich nicht unterkriegen und schreiten motiviert in den Händlerraum. Als David Suppes die Leuchten sieht, überkommt ihn große Freude. „Das ist eine richtige 90er-Jahre Lampe. Sie hätte auch bei mir in der Kinderwohnung hängen können“, schwärmt er.
Wenig verwunderlich: Er lässt Kollege Jos van Katwijk keine Chance und legt begeistert 1.200 Euro auf den Tisch. „Sie erinnert mich an meine Kindheit. Ich bin zwiegespalten, ob ich sie jetzt schön finde oder nicht. Aber sie löst Nostalgie in mir aus“, offenbart Suppes nach dem Deal.
Dieser Artikel erschien zuerst unter „Bares für Rares“-Händler David Suppes überbietet alle wegen einer Lampe – der Grund ist rührend auf DerWesten.de.