Knall bei „Bares für Rares“! Händler schickt plötzlich Verkäuferin weg

Nach einer beachtlichen „Bares für Rares“-Expertise spricht Wolfgang Pauritsch plötzlich einen deutlichen Hinweis aus.

Manchmal spielen sich im Pulheimer Walzwerk wirklich überraschende und ungewöhnliche Szenen ab. Die „Bares für Rares“-Verkäufer reisen mit großen Hoffnungen an, bekommen den Wert ihres Objekts von den Experten bestätigt und erleben im Händlerraum dann plötzlich die bittere Enttäuschung.

Genau das passiert auch Verkäuferin Kathrin Menke aus Osnabrück. Mit leuchtenden Augen präsentiert sie ihr mitgebrachtes 18-Karat-Goldarmband und schwärmt: „Es ist sehr hochwertig gearbeitet und etwas ganz Besonderes.“ Doch sie kann nicht ahnen, was sich später im Händlerraum ereignet.

„Bares für Rares“: Goldarmband entpuppt sich als echter Schatz

Expertin Heide Rezepa-Zabel ist ebenfalls verzückt vom 750er-Goldarmband aus den 1970er-Jahren: „Es sieht toll aus. Ein ununterbrochenes Design – eine Netzstruktur innerhalb der Fläche. Und man erkennt überhaupt nicht die 12 Scharniere. Das ist das Besondere“, beschreibt sie fasziniert.

Zudem hebt sie den neuwertigen Zustand hervor. Doch es gibt noch ein weiteres verblüffendes Detail: Es ist kein Hersteller des Goldarmbands auszumachen. Droht nun eine Wertminderung?

Foto: Screenshot ZDF

Tatsächlich. Doch der aufgerufene Schätzpreis kann sich dennoch sehen lassen. „Er liegt bei 7.000 bis 8.000 Euro. Wäre es ein Markenprodukt, würde ich hier bis 9.000 Euro werten“, erklärt Rezepa-Zabel. Kathrin und Horst Lichter sind baff. Euphorisch und ehrgeizig macht sich Kathrin nun zu den „Bares für Rares“-Händlern auf.

Wolfgang Pauritsch spricht einen deutlichen Hinweis aus

Das Interesse ist groß, doch es gibt ein Problem: Beim anschließenden Wettbieten orientieren sich die Händler fast ausschließlich am reinen Goldankaufspreis. Und der liegt bei rund 5.500 Euro. Die leuchtenden Augen und das Lächeln von Kathrin verschwinden. Ihre Miene verfinstert sich spürbar.

Plötzlich schaltet sich Wolfgang Pauritsch ein: „Es sieht nicht gut aus. Ich glaube, dass sie keinen Händler, sondern einen Endverbraucher suchen. Der sitzt hier nicht. Nehmen Sie ihr Band wieder mit und wir bedanken uns, dass Sie bei uns waren. Wir wünschen Ihnen, dass Sie es selbst tragen oder jemanden finden, der es bezahlt.“

Schlussendlich muss die „Bares für Rares“-Verkäuferin ihr schillerndes Goldarmband wieder mit nach Osnabrück nehmen.

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